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04.06.2024 Kostenfreie Leitungsauskunft bei der WIND-projekt

Die in Rostock-Warnemünde ansässige WIND-projekt Ingenieur- und Projektentwicklungsgesellschaft mbH hat sich seit der Inbetriebnahme ihrer ersten Windenergieanlagen im Jahr 1994 zu einem der wichtigsten Unternehmen für nachhaltige Energieversorgung in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt. Das Leistungsspektrum des Unternehmens umfasst neben der Planung und Umsetzung von Projekten auch die technische und kaufmännische Betriebsführung von Onshore-Windkraftanlagen sowie den Einsatz neuer Anlagentechnik und die Nutzung regenerativer Speichertechnologien.

Die WIND-projekt bietet Planungs- und Bauunternehmen jetzt die Möglichkeit, für geplante Baumaßnahmen über Leico – Leitungs-check-online kostenfrei Leitungsanfragen zu den Leitungsverläufen der in ihrer Betriebsführung befindlichen Windenergieanlagen einzuholen. Sowohl die anfragenden Unternehmen als auch die Mitarbeiter der WIND-projekt profitieren von den standardisierten Prozessen und Abläufen sowie einer Vorfilterung der Anfragen. Denn durch die Vorfilterung müssen die Mitarbeiter nur noch die Anfragen bearbeiten, bei denen tatsächlich Leitungen der Windenergieanlagen betroffen sind. Das ermöglicht eine schnellere Bearbeitung der Leitungsanfragen.

28.05.2024 Baustellenkoordination beim Ausbau der Wärmenetze

Der Auf- und Ausbau von Wärmenetzen wird in den deutschen Städten und Kommunen ein zentraler Bestandteil der Wärmewende sein. Laut einer gemeinsamen Erklärung der Bundesregierung und der Energiebranche im Juni 2023 soll sich allein die Anzahl der an die Fernwärmenetze angeschlossenen Gebäude bis 2045 jährlich um 100.000 steigen und damit gegenüber heute insgesamt verdreifachen. Damit einhergehend wird es in den kommenden Jahren in vielen Städten zu massiven Tiefbaumaßnahmen kommen, um die für die Wärmeversorgung notwendigen Rohre und Infrastrukturen im Straßenraum zu verlegen. Um die Belastung durch die Baumaßnahmen und mögliche Verkehrsbeeinträchtigungen für die Einwohner und Anrainer möglichst gering zu halten, gewinnt die unternehmens- und spartenübergreifende Koordinierung von Baumaßnahmen im Straßen- und Tiefbaubereich weiter an Bedeutung. Nicht zuletzt deshalb hat sich jetzt der Berliner Energieversorger BTB GmbH dazu entschieden, sich am infrest Baustellenatlas in Berlin zu beteiligen. Die BTB versorgt über ein Wärmeverbundnetz rund 80.000 Wohnungen, Gewerbeimmobilien, öffentliche Einrichtungen und wichtige Industrie- und Forschungsstandorte in der Hauptstadt mit nachhaltiger Wärme, Strom, Kälte. Der von der infrest – Infrastruktur eStrasse GmbH gemeinsam mit den Berliner (Energie-) Netzbetreibern entwickelte infrest Baustellenatlas (BSA) ist in Berlin bereits im Jahr 2016 eingeführt worden und wird inzwischen auch in Köln, Düsseldorf, Gelsenkirchen und im Landkreis Ahrweiler eingesetzt.

Die webbasierte Software as a Service (SaaS) Lösung ermöglicht es den teilnehmenden Unternehmen, zeitliche und räumliche Überschneidungen ihrer geplanten Baumaßnahmen frühzeitig zu identifizieren und ihre Baumaßnahmen zu koordinieren. Im Idealfall kann die Koordinierung neben kürzeren Gesamtbauzeiten auch zu deutlichen Kostenersparnissen führen. Gemeinsam mit der BTB verfügen in Berlin inzwischen rund 20 große Infrastrukturbetreiber und erste Verwaltungen über Schreib- und/oder Leserechte im infrest Baustellenatlas und können ihre geplanten Bauvorhaben schon während der Planung im System hinterlegen. Bei einer möglichen Überschneidung werden die Verantwortlichen vom System automatisch informiert und können sich direkt an die im System hinterlegten Fachkollegen in den anderen Unternehmen wenden, um über eine gemeinsame Durchführung zu sprechen. Neben dem georeferenzierten Überblick aller geplanten Baumaßnahmen können zur besseren Planung auch Umleitungen, Aufgrabeverbote und Veranstaltungen im städtischen Raum im System hinterlegt werden.

Verkehrsplanung im Blick

Oft gehen die geplanten Tiefbauarbeiten auch mit Verkehrseinschränkungen einher. Um hier mehr Transparenz zu schaffen, hat die infrest ihre webbasierte Lösung im vergangenen Jahr in Richtung Verkehrsplanung erweitert. Die Infrastrukturbetreiber bzw. die von ihnen beauftragten Verkehrsplaner können die für die Baumaßnahmen notwendigen Verkehrsänderungen in Verbindung mit Umleitung hinterlegen. Häufig wird von den städtischen Verkehrsunternehmen bei Bautätigkeiten an den Gleisnetzen ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Um bei der Planung neuer Baumaßnahmen die Behinderung dieser temporären Verkehrsverbindungen zu vermeiden, können die Verkehrsbetriebe diese auch in den infrest Baustellenatlas einbinden. Das führt im Resultat zu weniger Staus und einem besseren Verkehrsfluss im Wirtschaftsverkehr.

Als webbasierte Software as a Service (SaaS) Lösung findet der infrest Baustellenatlas deutschlandweit immer größeres Interesse und wird seit einigen Jahren bereits erfolgreich in Köln, Düsseldorf, Gelsenkirchen sowie im von der Hochwasser-Katastrophe betroffenen Landkreis Ahrweiler genutzt. „Nicht zuletzt durch den massiven Aus- und Umbau der bestehenden Energieinfrastruktur durch die bevorstehende Wärmewende befinden wir uns zurzeit mit weiteren Städten und Infrastrukturbetreibern in Gesprächen, die von den Vorteilen der frühzeitigen Koordinierung ihrer Planungs- und Tiefbauarbeiten profitieren wollen,“ so infrest Geschäftsführer Jürgen Besler abschließend.

21.05.2024 Neue ALKIS-Hintergrundkarte in Leico integriert

Im Rahmen der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Metasystemportals Leico – Leitungs-check-online wurden die Hintergrundkarten zur einfachen Lokalisierung der geplanten Baumaßnahmen erweitert. So sind jetzt ALKIS (Amtliche Liegenschaftskataster-Informationssystem) Flurkarten für Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Schleswig-Holstein sowie Thüringen im System hinterlegt. Die Flurkarten des onmaps-Kartendienstes enthalten neben Gebäuden, Hausnummern und Straßennamen auch Flurstückgrenzen und -nummern.

Die zoombaren Karten werden im Leico Portal ab Zoomgröße 200 m und größer angezeigt. Die ALKIS Daten werden vom Anbieter vierteljährlich vollständig aktualisiert.

06.05.2024 Vodafone GmbH jetzt deutschlandweit an Leico angebunden

Als Netzbetreiber des größten Kabelnetzes in Deutschland versorgt die Vodafone über zehn Millionen Breitband- und rund zwölf Millionen TV-Kunden. Nachdem im November 2023 bereits der Netzbereich der Vodafone West (ehemals Unitymedia) direkt an das Metasystemportal Leico – Leitungs-check-online angebunden wurde, sind in einer zweiten Ausbaustufe jetzt auch direkte Leitungsanfragen für den gesamten Netzbereich der Vodafone GmbH in ganz Deutschland möglich. Die über Leico eingehenden Anfragen werden zukünftig medienbruchfrei in die deutschlandweit im Einsatz befindliche Planauskunftslösung des Unternehmens (Lovion Maps der ITS Informationstechnik Service GmbH) weitergeleitet. Dank der direkten Anbindung können die Mitarbeitenden der Vodafone GmbH die über das Leico-Portal eingehenden Anfragen zu Leitungsverläufen jetzt noch schneller und effizienter bearbeiten.

"Mit der jetzt umgesetzten Anbindung der Vodafone GmbH kommen wir unserem Ziel ein Stück näher, alle Vodafone Gesellschaften direkt an Leico anzubinden," erklärt Jürgen Besler, Geschäftsführer des Leico-Betreibers infrest – Infrastruktur eStrasse GmbH. Als führendes Portal für Leitungsauskünfte wurden über Leico im vergangenen Jahr 2023 insgesamt mehr als 827.000 Leitungsanfragen und Meldungen an Infrastrukturbetreiber aller Sparten verschickt.

18.04.2024 Meldung der Ersatzbaustoffe über Leico (in Berlin)

Die Ersatzbaustoffverordnung (EBV) verpflichtet in §23 die zuständigen Behörden bundesweit zum Aufbau eines Ersatzbaustoffkatasters. Das Ziel ist eine Übersicht darüber zu bekommen, welche Baustoffe bei Tiefbaumaßnahmen in den Boden eingebracht wurden.

Um die gesetzlichen Bestimmungen der EBV umzusetzen, hat das Land Berlin im ersten Schritt eine digitale Fertigstellungsmeldung eingeführt. Die infrest – Infrastruktur eStrasse GmbH hat den neuen digitalen Meldungstyp in ihrem Portal Leico – Leitungs-check-online seit Anfang 2024 umgesetzt. Mit einer einfachen Aktion können Leico Nutzer zu einer genehmigten Sondernutzungserlaubnis die Fertigstellung der Baumaßnahme melden. Bei Bedarf können dabei jetzt auch Lieferscheine zu den eingebrachten Mineralischen Ersatzbaustoffen (MEB) hochgeladen werden, die der Berliner Verwaltung dann für den Aufbau des Ersatzbaustoffkatasters zur Verfügung stehen.

09.04.2024 Kostenfreie Leitungsanfragen bei der VSB Service GmbH

Als Teil der VSB Group ist die in Dresden ansässige VSB Service GmbH für den Betrieb und Instandhaltung von 474 Windenergieanlagen und Photovoltaikanlagen in Deutschland verantwortlich. Um eine möglichst unterbrechungsfreie Verfügbarkeit der technischen Anlagen sicherzustellen, nutzt die VSB Service zukünftig die infrest Auskunftsdatenbank, um anfragenden Planungs- und Bauunternehmen Auskunft zu den Leitungsverläufen der in Deutschland betreuten Erneuerbare Energie-Anlagen zu erteilen. Anfragende Unternehmen, die Baumaßnahmen in den Netzbereichen der von der VSB Service GmbH betreuten EE-Anlagen planen und durchführen wollen, können ab jetzt ihre Anfragen zu Leitungsverläufen über Leico – Leitungs-check-online kostenfrei stellen.

Die digital über Leico - Leitungs-check-online eingehenden Anfragen werden dank standardisierter medienbruchfreier Prozesse und vorkonfigurierte Antwortschreiben in der infrest Auskunftsdatenbank schnell und effizient bearbeitet. Um das VSB-Team von der Bearbeitung der eingehenden Anfragen zu entlasten, übernehmen Experten der infrest die komplette Abwicklung der Leitungsauskunft und sorgen für eine schnelle und effiziente Beantwortung.

18.03.2024 Go-Live des neuen Anzeigeverfahrens für Breitbandausbau in Berlin AV 100/120

Um den Breitbandausbau zu beschleunigen, bietet Leico ab März 2024 die neuen Vorgangsarten "Anzeigemeldung nach TKG" und "Aufgrabemeldung nach TKG" an. Damit kann in Berlin das neue Anzeigeverfahren für "geringfügig bauliche Maßnahmen" nach § 127 Abs. 4 Telekommunikationsgesetz (TKG) auf Basis der neuen Ausführungsvorschrift AV 100/120 genutzt werden.

Für Baumaßnahmen von Telekommunikationsunternehmen (TKU) mit bis zu 120m Grabenlänge bzw. 100m² Fläche ersetzt das Anzeigeverfahren den bisher notwendigen "Antrag auf Zustimmung nach TKG". Es entfallen die mitunter längeren Wartezeiten bis zum Bescheid seitens der zwölf Straßen- und Grünflächenämter in Berlin. *

Die neuen Leico Vorgangsarten bauen dabei aufeinander auf. Zunächst wird die "Anzeigemeldung nach TKG" (spätestens vierzehn Tage vor Baubeginn) versendet. Anschließend erfolgt die "Aufgrabemeldung nach TKG“. Spätestens zwölf Tage nach Abschluss der Baumaßnahme muss dann in Leico die Fertigstellung gemeldet werden.

* Weitere Informationen zum neuen Anzeigeverfahren finden Sie hier.

08.02.2024 Glasfasernetzbetreiber der Pyur direkt angebunden

Mit der Schnittstelle zum Glasfasernetzbetreiber der Pyur ging im Januar 2024 eine weitere direkte Anbindung eines großen TK-Anbieters an Leico – Leitungs-check-online produktiv. Die Pyur ist 2017 aus dem Zusammenschluss der Tele Columbus, primacom, HL komm und pepcom hervorgegangen und versorgt inzwischen mehr als drei Millionen Privat- und Geschäftskunden in Deutschland mit Highspeed-Internet einschließlich Telefon sowie einer eigenen digitalen Entertainment-Plattform. Über das Leico Portal gestellte Leitungsanfragen im Zuständigkeitsbereich der Pyur werden zukünftig medienbruchfrei an das hauseigene Auskunftsportal (cosymap) des Netzbereichs der Telecolumbus Gruppe übermittelt. Nach der internen Bearbeitung stehen die Leitungsauskünfte den Anfragenden dann nach einer Benachrichtigungsmail zum Download im Pyur Portal zur Verfügung. Für die Nutzer von Leico wird die Einholung der Leitungsauskunft in den Netzbereichen der Pyur so vereinfacht und beschleunigt.

30.01.2024 Positive Geschäftsentwicklungen nach Leico Start in 2023

Die infrest weiter auf Wachstumskurs

Die infrest - Infrastruktur eStrasse GmbH hat im Herbst 2023 ihr Leitungsauskunftsportal unter der Marke Leico - Leitungs-check-online neu positioniert, um ihre über einen Zeitraum von mehr als zwölf Jahren aufgebaute Marktposition als umfangreichstes Auskunftsportals zur Einholung von Leitungsauskünften in Deutschland deutlicher herauszustellen. Die Zahlen des gerade abgelaufenen Geschäftsjahres 2023 zeigen eindrucksvoll, wie sich das Leico Portal trotz des zurzeit schwierigen Marktumfeldes im (Tief-) Baubereich gleich in mehrere Richtungen positiv weiterentwickelt hat. So hat sich die Anzahl der im Jahr 2023 versendeten Leitungsanfragen auf mehr als 827.000 erhöht, ein Plus von rund 10% im Vergleich zum Vorjahr. Seit Gründung im Jahr 2011 wurden damit von der infrest bereits mehr als 5.7 Mio. Anfragen verteilt. Und auch die Dienstleistungsangebote der infrest, die sich von der Einholung von Leitungsauskünften für Planungs- und Bauunternehmen bis zur Bearbeitung eingehender Anfragen zu Leitungsverläufen im Auftrag von Infrastrukturbetreibern erstrecken, wurden im vergangenen Jahr verstärkt genutzt.

Dem Ziel, möglichst alle leitungsgebundenen Infrastrukturbetreiber in Deutschland in der Leico Infrastrukturbetreiber-Datenbank zu führen, ist die infrest in den vergangenen zwölf Monaten einen weiteren Schritt nähergekommen. Inzwischen sind rund 16.600 von den geschätzt rund 18.000 Infrastrukturbetreiber in Deutschland mit ihren Netzbereichen im System hinterlegt. Eine schwierige Aufgabe, denn durch den deutschlandweiten Breitbandausbau und den Ausbau im Bereich der Erneuerbaren Energie muss das Hinterlegungs-Team der infrest immer wieder neue Netzbetreiber und Versorgungsbereiche identifizieren und anlegen.

Darüber hinaus wurden für ausgewählte Infrastrukturbetreiber allein im Jahr 2023 automatisch rund 238.000 Negativauskünfte über das Portal der infrest verschickt, was für die mit der Erteilung von Leitungsauskünften befassten Mitarbeitenden eine erhebliche Arbeitserleichterung darstellt.

Schnittstellenangebote weiter ausgebaut

Um eine möglichst schnelle und einfache Bearbeitung der über Leico - Leitungs-check-online versendeten Anfragen zu ermöglichen, bietet die infrest Softwareherstellern die Möglichkeit, ihre Planauskunftslösungen über Schnittstellen medienbruchfrei an Leico anzuschließen. Neben Cosymap, Grintec, ITS, LAI, Lovion, Mettenmeier, Vertigis, GIS Consult etc. wurde zuletzt eine Schnittstelle zur Hexagon-Lösung HxGN NetWorks B4U Dig | Portal realisiert. Mehrere führende TK- und Breitbandanbieter wie die Global Connect, NetCologne, Vattenfall Eurofiber und die Vodafone West (ehemals Unity Media) wurden über solche Schnittstellen verschiedener Anbieter direkt an Leico angebunden. Sie bekommen jetzt die über Leico eingehenden Leitungsanfragen direkt in ihre Systeme weitergeleitet, wodurch sich die Erfassungs- und Bearbeitungszeiten erheblich verringern.

Gemeinsam mit dem Softwareanbieter ARCHIKART Software AG hat die infrest im vergangenen Jahr außerdem eine Lösung entwickelt, mit der Städte und Kommunen ihre Fachverfahren für den Antrag auf (Oberflächen-) Aufbruch ohne zusätzlichen Installationsaufwand über Leico - Leitungs-check-online digitalisieren können. Die über das Portal gestellten Anträge werden dabei direkt in die Verwaltungs-Software von Archikart übertragen. Nach der Bearbeitung werden den Antragstellern die erteilten Genehmigungen direkt im infrest Portal zugestellt. Die Genehmigungsprozesse lassen sich so schnell und effizient abwickeln. Die Lösung orientiert sich an den Vorgaben des Onlinezugangsgesetzes (OZG) und kann dem EfA-Prinzip folgend deutschlandweit eingesetzt werden.

„Wir werden unsere Aktivitäten in allen Geschäftsfeldern im Jahr 2024 weiter vorantreiben und die Zusammenarbeit mit unseren Partnern und den Branchenverbänden intensivieren, um die Prozesse bei der Planung und dem (Leitungs-) Tiefbau für die Bau- und Versorgungswirtschaft noch effizienter und sicherer zu gestalten,“ so infrest Geschäftsführer Jürgen Besler abschließend.

08.01.2024 infrest baut Schnittstellenangebote für Netzbetreiber weiter aus

Mit HxGN NetWorks Utilities deckt der Softwareanbieter Hexagon die Bedürfnisse kleiner, mittlerer und großer Versorgungsunternehmen ab. Die vorkonfigurierte Standardlösung erleichtert Versorgern und Entsorgungsunternehmen u. a. auch die Erfassung und Dokumentation von Leitungsnetzen. Die infrest – Infrastruktur eStrasse GmbH hat jetzt eine neue Standardschnittstelle entwickelt, mit der die Hexagon-Lösung HxGN NetWorks B4U Dig | Portal medienbruchfrei an das infrest Portal Leico – Leitungs-check-online angebunden werden kann.

 

Infrastrukturbetreiber, die das Hexagon Webportal im Einsatz haben, bekommen beim Einsatz der Schnittstelle bei über Leico eingehenden Leitungsanfragen und Anträgen auf Schachtschein alle hinterlegten Angaben und Dokumente direkt in ihre unternehmensinterne Planauskunft weitergeleitet. Hier können die Vorgänge dann von den Sachbearbeitern schnell und effizient bearbeitet werden. Die fertigen Leitungsauskünfte werden den Anfragenden dann über das Leico Portal oder per Mail direkt zugestellt. „Die gemeinsam mit der infrest als zentralen, deutschlandweit aktiven Metasystemportalbetreiber entwickelte Schnittstelle bietet den Nutzern unserer Lösung HxGN NetWorks B4U Dig | Portal einen echten Mehrwert,“ so Jirka Vodslon, Service Manager Utilities & Communications bei Hexagons Safety, Infrastructure & Geospatial Division. „Denn sie haben bei den über Leico – Leitungs-check-online eingehenden Anfragen zukünftig keinen zusätzlichen Erfassungs- und Anpassungsaufwand mehr, bevor sie mit der Bearbeitung beginnen.“

„Wir freuen uns, dass wir mit Hexagon einem weiteren namhaften Softwareanbieter die Möglichkeit bieten können, ihre Kunden aus der Energie- und Versorgungswirtschaft direkt an Leico anzubinden. Denn je mehr Infrastrukturbetreiber über unser Portal medienbruchfrei an Leitungsanfragen beteiligt werden, desto schneller, einfacher und sicherer gestalten sich die Planungs- und Bauprozesse. Davon profitieren alle, sowohl die anfragenden Unternehmen als auch die auskunftsgebenden Infrastrukturbetreiber,“ so infrest Geschäftsführer Jürgen Besler.

14.11.2023 Vodafone West per Schnittstelle an Leico angebunden

Mehr als 12,9 Millionen Haushalte sind in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg an das Netz der Vodafone West (ehemals Unitymedia) angeschlossen und werden mit Internet, TV und Telefon versorgt. Das Glasfasernetz-des Unternehmens erstreckt sich von Münster und Dortmund im Norden über Frankfurt am Main und Heidelberg in der Mitte Deutschlands bis nach Tübingen und Freiburg im Süden.

Um ihren Kunden eine unterbrechungsfreie Versorgung zu bieten, hat das Unternehmen unter anderem auch eine eigenständige Planauskunftslösung (LovionMaps) zur Erteilung von Leitungsauskünfte im Einsatz. Leitungsanfragen, die die Vodafone West über Leico – Leitungs-check-online erreichen, werden zukünftig direkt per Schnittstelle in diese Planauskunftslösung weitergeleitet. Die medienbruchfreie Weitergabe der Leitungsanfrage schafft die Grundlage für eine schnelle und effiziente Auskunftserteilung direkt in Leico, von der sowohl die Sachbearbeiter der Vodafone West sowie die anfragenden Unternehmen bei der Nutzung von Leico profitieren.

11.10.2023 Leico ist da!

Aus dem infrest Leitungsauskunftsportal ist nun Leico - Leitungs-check-online geworden

Berlin, 10.10.2023: Mit der neuen Marke Leico und in neuem Design ist heute das führende Auskunftsportal zur Einholung von Leitungsauskünften in Deutschland an den Start gegangen.

Der Online-Start erfolgte im Rahmen der Intergeo 2023 live auf dem Leico-Ausstellungsstand in Halle 3.2 Stand D 3.025. Die Einführung der neuen Marke sowie des neuen Grunddesigns kennzeichnet den ersten Schritt einer neuen Produkt- und Angebotsstrategie des Leico-Betreibers infrest – Infrastruktur eStrasse GmbH. „Natürlich liegt hinter dem Markenwandel auf Leico auch eine Zukunftsstrategie. Im Sommer 2024 sind wir mit der Entwicklung einer komplett neuen Portalplattform fertig. Diese wird zurzeit auf der modernsten verfügbaren IT-technologischen Basis entwickelt. Das neue Leico 2.0 wird den Anfrageprozess neu aufsetzen und sich ergonomisch und inhaltlich an den modernen Anforderungen und Arbeitsprozessen der Bau- und Planungswirtschaft ausrichten. Die vollständig digitale Datenintegration zum Beispiel direkt in den BIM-Prozess sowie die Multi-Device-Nutzung des Portals auf allen mobilen Endgeräten bis hin zur automatisierten Baggersteuerung sollen dann nicht mehr in ferner Zukunft liegen“, beschreibt infrest Geschäftsführer Jürgen Besler die weiteren Planungen. „Der Leico Markenstart ist nur der Anfang. Wir werden zügig nachlegen und Ende 2024 wird die Leitungsauskunft in Deutschland mit Leico 2.0 einen ganz anderen Status haben. Schließlich möchten wir unseren Werbeclaim: „Bau doch, aber sicher!“ mit der Leico Weiterentwicklung jeden Tag ein Stück mehr zur Realität werden lassen“, so Jürgen Besler weiter.

Neue Features

Doch schon jetzt bietet Leico einige Neuerungen und Verbesserungen. Neben der gerade laufenden Integration von aktuellen ALKIS-Daten über die Einbindung von bundesweiten Luftbildern und erweiterten Serviceangeboten für die Nutzer konnten viele neue große Leitungsbetreiber an Leico angeschlossen werden. Über Leico sind jetzt sämtliche großen Telekommunikations- und Glasfaserbetreiber wie z.B. die Deutsche Telekom, Vodafone, Versatel oder Pyur direkt erreichbar. Außerdem hat die infrest Ende letzten Jahres damit begonnen, zum zweiten Mal alle ca. 11.000 Städte und Gemeinden hinsichtlich ihrer Listen der Träger öffentlicher Belange abzufragen. Mittlerweile hat das Unternehmen die Infrastrukturbetreiber-Datenbank von Leico auf über 16.500 Infrastrukturbetreiber erweitert. Über Leico werden jetzt mehr als 90 Prozent aller Leitungsbetreiber in Deutschland mit nur einer Anfrage erreicht. „Durch den Markenwechsel möchten wir der Fachwelt nochmals verdeutlichen, dass wir mit Leico schon heute das führende Portal zur Leitungsauskunft in Deutschland sind“, erklärt Jürgen Besler die Strategie.

BILDUNTERSCHRIFT: Mit einem gemeinsamen Buzzer Druck ging gestern unter der neuen Marke Leico und in neuem Design das führende Auskunftsportal zur Einholung von Leitungsauskünften in Deutschland offiziell an den Start.

infrest Geschäftsführer Jürgen Besler (re.) und infrest Vertriebsleiter Sven Hoffmann (Mitte) gemeinsam mit Torsten Maciejewski (li.), dem Leiter Hochspannung von der Stromnetz Berlin als Vertreter der Anteilseigner NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg mbH & Co. KG, Stromnetz Berlin GmbH und Vattenfall Wärme Berlin AG